Headspace GC-MS
Die Dampfraumanalyse mit Headspace GC-MS zeichnet sich zwar durch eine geringere Empfindlichkeit aus als die TD-GC-MS, eignet sich aber für die Analyse von sehr leichten flüchtigen Stoffen, die leicht in den Dampfraum über einer Flüssigkeit oder einer Festprobe gelangen. Diese Methode eignet sich nicht für die Analyse von mittelflüchtigen Verbindungen bzw. Verbindungen mit hohem Siedepunkt.
Die Headspace GC-MS wird häufig für das Proben-Screening eingesetzt, da Lösungsmittelrückstände wie z. B. Drucklösungsmittel auf Verpackungen für Lebensmittel schnell nachgewiesen werden können. Diese Methode eignet sich auch für die Analyse von Aerosolen, Deos und Duftstoffen.
Die Nachweisgrenze liegt allgemein im ppm-Bereich (Teilchen pro Millionen Teilchen).


