Kapillarelektrophorese (CE)  

Die bei SGS M-Scan anstelle von CE eingesetzte kapillar-isoelektrische Fokussierung (cIEF) sorgt für eine Auflösung und Reproduzierbarkeit, die der konventionellen Kapillarelektrophorese (CE) hoch überlegen ist. Im Rahmen von cIEF erfolgt die isoelektrische Fokussierung (IEF) in einer Kapillare.

Das Analysengerät „iCE280" welches bei SGS M-Scan im Einsatz ist, detektiert die Zonen mit fokussierten Proteinen mit einem Detektor, mit dem die UV-Absorption der ganzen Säule gemessen werden kann. Auf diese Weise müssen die Fokuszonen nicht gestört werden. Diese Technologie ist einzigartig, da die Auflösung mit der Auflösung der konventionellen IEF in einer Gelmatrix vergleichbar ist, die Trennung aber in einer Säule vorgenommen werden kann, wobei die Quantifizierung (UV bei 280 nm) automatisch erfolgt.

Das „iCE280" ist der Einpunkt-Detektion konventioneller CE-Systeme überlegen, da eine langwierige Mobilisierungsphase entfällt, die oft schon während des Experiments zum Probenzerfall führt. Folglich kann die Methodenentwicklung und Probenanalyse mit einem Analysengerät iCE280 im Vergleich mit anderen Technologien in einem Bruchteil der Zeit durchgeführt werden.

cIEF dient der Bestimmung des isoelektrischen Punkts und zur Identifikation von Ladungsheterogenitäten eines Proteins. Letztere können durch posttranslationale Modifikationen wie z. B. Glykosylierung oder Deamidierung zustande kommen.

Die isoelektrische Fokussierung und die Kapillarelektrophorese (CE) sind Schlüsselelemente der ICH-Richtlinien Q6B für die Charakterisierung.