Total Organic Carbon (TOC)

Die Bestimmung des Gesamtgehalts des organischen Kohlenstoffs (TOC) ist ein schnelles, genaues und kostengünstiges Screening-Vefahren zur Reinheitssprüfung von kleinmoleküligen Wirkstoffen, Peptiden, Proteinen und Reinigungsmitteln. Diese Bestimmung kann sowohl für Ex-situ- und In-situ-Reinigungen verwendet werden.

Mit Blick auf den Kohlenstoffgehalt wird der "schlimmste Fall" angenommen, d. h. der gesamte Kohlenstoffgehalt wird auf den „aktiven" Bestandteil zurückgeführt, auch wenn dies nicht der Fall ist. Durch eine schnelle Detektion können so also kostspielige Herstellungsläufe „gerettet" werden. Liegt der TOC-Gehalt über dem akzeptablen Grenzwert, können die Kontaminationen weitergehend identifiziert und quantifiziert werden, wofür die umfangreiche chromatographische und massenspektrometrische Ausstattung von SGS M-Scan zur Verfügung steht (siehe Detergenzien und Tenside, herausgelöste und extrahierbare Bestandteile).

Zu den typischen Anwendungen auf Wasserbasis gehören: Reinstwasser (Wasser für die Injektion- (WFI) Probenanalyse (< 20 ppb), pharmazeutische Anwendungen (< 500 ppb) und Trinkwasser (< 5 ppm).

Die TOC-Bestimmung kann mit allen relevanten Standardverfahren mit Tupfern, Wipes, Spülungen und Eintauchen erfolgen. Beste Ergebnisübereinstimmung wird jedoch erreicht, wenn immer die gleiche Methode verwendet wird. Die Bestimmung des TOC-Werts kann bei Bedarf gemäß allen Vorgaben des GLP-Protokolls erfolgen.


Im Rahmen der Umweltschutzanalytik wird die Bestimmung der TOC-Werte auch häufig als Screening-Methode für die Bestimmung des Kohlenstoffgehalts von Sediment-, Süßwasser- sowie Salzwasserproben eingesetzt. Liegt der TOC-Gehalt über dem akzeptablen Grenzwert, können die Kontaminationen weitergehend mit GC-MS oder GC-FID identifiziert und quantifiziert werden.